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Integrative Berufsausbildung (IBA)

Was versteht man unter IBA?

Es gibt Jugendliche, die mit einer anspruchsvollen Lehrlingsausbildung überfordert wären und deshalb keine Lehrstelle bekommen. Andererseits bieten viele Unternehmen Tätigkeiten an, die über Hilfstätigkeiten hinaus gehen, aber nicht unbedingt von vollständig ausgebildeten Fachkräften verrichtet werden müssen. Über das Ausbildungsmodell der IBA soll nunmehr versucht werden, diesen benachteiligten Personen mit persönlichen Vermittlungshindernissen eine Eingliederung in das Berufsleben zu ermöglichen.

 

Mögliche Ausbildungsmaßnahmen der IBA:
- Lehrvertrag mit verlängerter Lehrzeit
- Ausbildungsvereinbarung mit einer Teilqualifikation

 

Wer kommt für die integrative Berufsausbildung in Frage?
Jugendliche, die vom AMS nicht in eine Lehrstelle vermittelt werden können und entweder
- am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten oder
- keinen positiven Hauptschulabschluss aufweisen oder
- Behinderungen im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes haben oder
- aus sonstigen in der Qualifikation von Jugendlichen liegenden Gründen bei der Lehrplatzsuche erfolglos blieben.

Das bedeutet, dass Jugendliche, bei denen nicht angenommen werden kann, dass sie in der Lage sind, einen vollen Lehrabschluss zu schaffen, vom AMS zu einer Berufsausbildungsassistenz vermittelt werden, die einen Ausbildungsplatz sucht, wo entweder eine verlängerte Lehrzeit oder eine Teilqualifikation (Ausbildungsvereinbarung mit Einschränkung auf bestimmte Teile eines Berufsbildes eines Lehrberufes) ermöglicht wird.

 

In der Berufsschule Freistadt werden eigene IBA-Klassen geführt.

 

Ansprechpartner in Oberösterreich:

Arbeitsmarktservice (AMS)
Berufsausbildungsassistenz (BAS): Jugend am Werk oder OÖ Hilfswerk GmbH