10 Ziegen für Burundi

10 Ziegen für einen Neuanfang in Burundi gespendet

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Freistadt spendeten für Frauen in Burundi zehn Ziegen. Mit einer Ziege erhalten die Frauen in Burundi die Möglichkeit, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, ihre Felder zu düngen und zum Aufschwung des ganzen Dorfes beizutragen.

„Soziale Verantwortung und Hilfe zur Selbsthilfe, sind ein Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Welt!" so Religionslehrer Wolfgang Preissl bei der Wortgottesfeier der Berufsschule Freistadt. "Wenn wir den Menschen helfen vor Hunger und Dürre nicht flüchten zu müssen, leisten wir einen Beitrag zur Vermenschlichung in der Welt!“

Am Ende waren es zehn Ziegen, die gespendet werden konnten.

Erfreut zeigte sich auch BS-Direktorin Judith Blaimschein: "Unsere Schüler und Schülerinnen haben sich dem spontanen Aufruf angeschlossen und am Ende sind es zehn Ziegen geworden!" und bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern. 

 

 

https://shop.caritas.at/tiere/eine-ziege-fuer-notleidende-menschen-in-burundi

 

 

Eine Ziege schenkt Chancen

Mit einer Ziege erwirtschaften alleinerziehende Frauen in Burundi ein eigenes Einkommen, können ihre Felder düngen und zum Aufschwung des ganzen Dorfes beitragen. Bevor die Tiere übergeben werden, werden die Begünstigten geschult, sodass sie ihre Ziege artgerecht halten und versorgen können. Virginia N. hat ihrem Mann im Bürgerkrieg verloren und ist nun mit ihren fünf Kindern auf sich allein gestellt. Durch Ihre Hilfe erhält sie eine Ziege und gleichzeitig neue Hoffnung: Im gut gedüngten Garten kann sie genug Gemüse ernten. Nur das erstgeborene weibliche Zicklein muss an eine andere Familie übergeben werden, die anderen kann sie verkaufen und damit das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen. Somit steigen auch für sie die Chancen auf ein besseres Leben.